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Emissionen

Mit dem Ziel, die Emissionen kontinuierlich zu reduzieren, entwickelt SFS bis Ende 2020 eine Roadmap für die gesamte Gruppe. Diese Roadmap dient als Basis für die systematische CO2-Reduktion und wird im nächsten Sustainability Report vorgestellt.

GRI 103: MANAGEMENTANSATZ 2016

GRI 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung

Energie ist für den Produktionsprozess bei SFS von entscheidender Bedeutung. Gleichzeitig stellt die Verbrennung fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung die globale Gemeinschaft vor grosse Herausforderungen. Dabei lässt sich das Thema wie folgt abgrenzen:

Scope 1: Emissionen, die aus Emissionsquellen innerhalb des Unternehmens stammen. Bei SFS entstehen direkte Emissionen vorrangig durch die Wärmebehandlungsanlagen und eigenen Heizanlagen.

Scope 2: Emissionen, die bei der Erzeugung von extern bezogener Energie entstehen. Diese werden bei SFS hauptsächlich im Rahmen der Produktion an den einzelnen Betriebsstandorten durch den Energieverbrauch (Strom) und durch Industriegase verursacht.

Scope 3: Emissionen, die durch die Unternehmenstätigkeit verursacht werden, aber nicht der Kontrolle des Unternehmens unterliegen (z. B. durch Zulieferer und Dienstleister verursachte Emissionen).

Bei SFS werden Werkstoffe wie z. B. Stahl, Buntmetalle, Kunststoffe oder Verpackungmaterial beschafft. Diese indirekte Emissionsquelle wurde im Berichtsjahr nicht berücksichtigt.

Durch den Einsatz und die Nutzung der SFS Produkte entstehen bei den (B2B-)Kunden kaum bis keine Emissionen, weshalb auch dieser Aspekt im aktuellen Bericht nicht einbezogen wurde.

Die Daten die unter GRI 305-1 publiziert sind, beziehen rund 86% der globalen Arbeitsleistung (oder 9'047 FTE) mit ein und inkludieren damit auch die grössten und produktionsintensivsten Standorte von SFS. Die restlichen Standorte verfügen nur über geringe bis keine Produktionsaktivitäten bzw. sehr wenig Mitarbeitende und wurden deshalb für die Datenerhebung im Berichtsjahr nicht berücksichtigt.

GRI 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile

Im Dokument «Politik für Qualität, Umwelt, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit» ist auch der Umgang mit Emissionen festgehalten. In diesem Dokument verpflichtet sich SFS u. a. dazu, alle Produkte und Dienstleistungen unter Einhaltung gesetzlicher und behördlicher Anforderungen bezüglich des Umweltschutzes, der Sicherheit und der Gesundheit zu fertigen bzw. anzubieten. Die Zielsetzung der kontinuierlichen Verbesserung gilt selbstverständlich auch in diesem Bereich: SFS setzt Energien und Ressourcen schonend und effizient ein, um Umweltbelastungen zu reduzieren oder zu beseitigen. Dies mit dem übergeordneten Ziel, dass Produkte und Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg umweltverträglich und ressourcenschonend sind bzw. werden.

Für das neue Berichtsjahr verfolgt SFS auf Bestreben der Konzernleitung in diesem Themenbereich vorrangig zwei Ziele:

  • Die kontinuierliche Reduktion von CO2-Emissionen: Mit dem Ziel, die Emissionen kontinuierlich zu reduzieren, entwickelt SFS bis Ende 2020 eine Roadmap für die gesamte Gruppe. Diese Roadmap dient als Basis für die systematische CO2-Reduktion und wird im nächsten Sustainability Report vorgestellt und erläutert.
  • Die kontinuierliche Fortführung der Standortzertifizierung nach ISO 14001: Aktuell sind bereits 15 Produktionsstandorte ISO-14001-zertifiziert. Auch im 2020 werden die Aktivitäten für eine Zertifizierung weiterer Standorte vorangetrieben.

Die Verantwortung für die Realisierung der definierten Ziele und Massnahmen erfolgt durch den Group EHS (Environment Health Safety) Manager in Zusammenarbeit mit den EHS Managern der Divisionen bzw. Standorte.

GRI 103-3 Beurteilung des Managementansatzes

Die in GRI 103-2 beschriebenen Ansätze und Massnahmen werden jährlich mittels systematischer Managementbewertung überprüft und gegebenenfalls angepasst. Hierzu gehört auch die Überprüfung der Umweltleistung: Unter anderem bewerten z. B. Standorte, die nach ISO 14001 zertifiziert sind, ihre Zielerreichung hinsichtlich des CO2-Ausstosses.

GRI 305: EMISSIONEN 2016

GRI 305-1 Direkte THG‑Emissionen (Scope 1)

2019 betrugen die direkten CO2-Emissionen 91.265 Tonnen (vgl. Tabelle «CO2 Emissionen SFS Group»). Der Stromverbrauch ist mit 81.3% die grösste CO2-Quelle, gefolgt von Industriegasen mit 18.5% und Heizöl mit 0.2%. Die Daten wurden im Berichtsjahr zum ersten Mal in dieser Form erhoben. Bei der Erhebung der Daten wurden Standards und Methoden der IEA (International Energy Agency) verwendet. Die Daten werden anschliessend auf Plausibilität geprüft und konsolidiert.

CO2 Emissionen SFS Group

Verbrauch CO2 Emissionen
2019 in Tonnen
Strom 74'140
Industriegase 16'916
Heizöl 209
CO2 Emissionen insgesamt 91'265

*ausgenommen sind die Organisationseinheiten Tegra Medical und TFC